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Multi-Party Computation, De-Anonymisierung und die DSGVO: Kick-off von "Safe-DEED" in der RSA FG

Ein mehrtägiger Kick-off-Event des neuen EU-Horizon 2020-Projekts "Safe-DEED – Safe Data Enabled Economic Development" fand kürzlich in den Räumlichkeiten der Research Studios Austria FG in Wien statt. Die zentralen Fragen des Projektkonsortiums, das sich aus 20 Personen von drei Forschungsorganisationen, zwei Universitäten und drei Unternehmen aus sechs EU-Staaten zusammensetzt, sind in den kommenden drei Jahren:

  • Wie verhalten sich ökonomische Rahmenbedingungen und digitale Geschäftsmodelle zur automatischen Datenbewertung auf der Grundlage statistischer Merkmale der Daten?
  • Inwieweit sind große Datenanalysen auch im Hinblick auf Multi-Party Computation möglich? – Multi-Party Computation ist ein aktuelles Teilgebiet der Kryptographie, das die Anwendung von Algorithmen auf Datensätze erlaubt, ohne dabei jemals die Originaldaten zu enthüllen.
  • Inwieweit können Datenschutz und -vertrauen auch bei De-Anonymisierung sichergestellt werden? – De-Anonymisierung ist eine Strategie des Data Minings, bei der zuvor anonymisierte Daten wieder re-identifiziert werden.
  • Entsprechen diese Methoden den europäischen Werten und dem Rechtsrahmen, den wir jetzt haben oder in den nächsten drei bis fünf Jahren haben werden? Wo besteht auf beiden Seiten Änderungs- bzw. Anpassungsbedarf?

 

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht des wissenschaftlichen Koordinators von "Safe-DEED", Mihai Lupu vom Research Studio Data Science der RSA FG (Wien) und des administrativen Koordinators des Projekts, Noreen Berger vom KNOW-Center für Data-Driven Business & Big Data Analytics (Graz).

Eine Projektwebsite und ein Twitter-Auftritt für Safe-DEED sind im Aufbau.

APA-OTS-Meldung vom 20.12.2018

IT-Press-Meldung vom 20.12.2018

Berichterstattung in der "Computerwelt" vom 28.12.2018

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